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Alles was Sie über Weizenkleie wissen müssen

Viele Experte sind sich darüber einig: Weizen ist eine der Grundsäulen der modernen Zivilisation. Besonders im Bewusstsein der westlichen Zivilisation ist er verankert.
Es gibt verschiedene Weizentypen: die gewöhnlichsten Formen sind Weichweizen und Hartweizen.
Weichweizen: das Korn ist weich, weiß und mehlig.
Hartweizen: das Korn ist gelb und hart
Weizenkorn kann man in verschiedenen Formen verzehren: grob, in Flocken, als Vollkorn, als Weizengrieß, als Bulgur, als Mehl, usw. All diese verschiedenen Produkte auf Weizenbasis haben gemäß ihrer Herstellung und Verfeinerung unterschiedliche Nährwerte.
Die Weizenkleie ist die Hülle, die das Korn schützt. Sie unterscheidet sich aus ernährungs-wissenschaftlicher Hinsicht grundlegend zum Weizenkorn und enthält wichtige Elemente wie Vitamine und Mineralstoffe, die eine wichtige Rolle bei der Verdauung und im Kampf gegen Übergewicht spielen.
Schema des Weizenkorns und Nährwerttabelle der Weizenkleie


Weizenkleie ist reich an Ballaststoffen (Zellulose), an Eiweiß, an Vitaminen (besonders der B-Gruppe) und an Mineralstoffen (Kalzium, Magnesium, Phosphor).
Es gibt 2 Ballaststofftypen, mit unterschiedlichen Wirkungen:
Lösliche Ballaststoffe lösen sich in Wasser auf. Am bekanntesten sind die des Apfelpektins und der Haferkleie, welche äußerst effektive Nahrungsmittel absorbieren können. Beim Verzehr quellen sich die löslichen Ballaststoffe also mit der eingenommenen Flüssigkeit auf, vergrößern ihr Volumen und führen somit zu einem schnellen und dauerhaften Sättigungsgefühl. Dank ihrer Viskosität können die die zersetzten Nahrungselemente und Kalorien im Darm so lange an sich binden, bis sie auf natürliche Weise ausgeschieden werden.
Unlösliche Ballaststoffe (Zellulose) hingegen haben eine dichtere Struktur, weshalb sie sich nicht in Wasser lösen und härter sind beim Kauen. Dadurch sind sie effizient im Schutz und in der Sauberhaltung unseres Magen-Darm-Systems. Ihr bekanntester Träger ist wohl die Weizenkleie. Durch ihre harte Konsistenz und Unlöslichkeit besitzen sie eine stimulierende Wirkung auf die Darm-Passage und erleichtern die Verdauung.
Warum sind Ballaststoffe so wichtig?
Jahrhunderte lang wurde die Getreide und Kornfrucht in ihrer Wichtigkeit unterschätzt und vernachlässigt. Manche Getreidearten drohten sogar komplett auszusterben bis das goldene Zeitalter des Getreides einbrach. Getreide und Ballaststoffe wurden dann zu essenziele Elemente in fast jeder Mahlzeit.
Ballaststoffe haben die bemerkenswerte Fähigkeit die Aufnahme von Nährstoffe wie z.B. Fette und Kohlenhydrate zu regulieren.
Desweiteren verdankt man seinen Füllleistungen ein schnelles und dauerhaftes Sättigungsgefühl.
Löslich oder unlöslich, Ballaststoffe ermöglichen somit
- Die Reduzierung der Kalorienwerte von 5 bis 10%
- Die Reduzierung der Cholesterinwerte von 5 bis 10 %
- Die Reduzierung der Zuckerwerte nach einer Mahlzeit
- Eine Pufferfunktion zwischen der eingenommenen Nahrung und der Verdauungswand, der die Absorption von toxischen Substanzen im Körper verringert. Sie spielen dadurch eine vorbeugende Rolle gegen bestimmte Magendarmkrebsarten, besonders Kolonkrebs.

Weizenkleie ist eine der ergiebigsten Quellen an B-Gruppe-Vitaminen, einschließlich B1, B2, B3 und B9 (oder Folat).
Diese Vitamine spielen besonders beim Funktionsablauf des Nerven- und Immunsystems eine wichtige Rolle, was insbesondere bei schwangeren Frauen von großer Wichtigkeit ist.
Magnesium ist ein Antistress-Agent und trägt zur Knochen- und Muskelentwicklung bei.
Eisen. Weizenkleie ist reich an Eisen, wichtig für Männer und Frauen, wobei Frauen während ihrer Menstruationen höhere Mengen benötigen.
Zink stärkt das Immunsystem.
Mangan: Mangan ist in zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt.
Kupfer wird zur Bildung von Körperhämoglobin und -kollagen benötigt.
Selen ist ein starker Antioxidant, das die Bildung von freien Radikalen hindert.
1. Lindert Verstopfung
Weizenkleie besitzt bei weitem den wirkungsvollen Ballaststoff, um die Magen-Darm-Passage zu regulieren.
In dem es das Volumen des Stuhls vergrößert, wird die Magen-Darm-Passage beschleunigt und Verstopfung gelindert. Die Beschleunigung des Verdauungsvorgangs kann zu Blähungen führen, die während der bakteriellen Fermentation erscheinen, also wenn die Kleie verdaut und abgebaut wird. Deshalb sollte Weizenkleie schrittweise in eine Diät eingeführt werden, um Reizungen des Stuhlgangs zu vermeiden. Bei Kolitis wird Weizenkleie nicht empfohlen.
2. Beugt Kolonkrebs vor
Forscher hatten in Afrika eine äußerst geringe Anzahl an Darmkrebsfällen festgestellt und daraufhin die Theorie aufgestellt, dass dies am hohen Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln liege. Diese Hypothese wurde bestätigt. Sie erklärte auch die hohe Zahl an Darmkrebsfällen in den USA, deren Bevölkerung die größten Verbraucher an künstlich industrieraffinierten, ballaststoffarmen Lebensmitteln sind.
Die Ballaststoffe bilden ein klebriges Gel, das die krebserregenden Nahrungsmittel auffängt und deren längeren Kontakt mit der Darmwand verhindert.
3. Hilft die Gewichtsabnahme
Die positive Auswirkung auf die Gewichtsabnahme findet auf mehreren Ebenen statt:
In ausreichenden Mengen verzehrt (20 g pro Tag), fängt die Kleie eine bestimmte Anzahl an Proteine und Fette auf und bindet sie mit sich an den Stuhl. Sie ist eine hervorragende Art, um das Magen-Darm-System gesund und sauber zu halten. Auch wenn Pektin noch effektiver ist, reinigt die Kleie sanft, regelmäßig und verlässlich.
- Kleie ist nicht nur eine „Kalorienfalle“ sondern reduziert zusätzlich noch Heißhungergefühle. Lebensmittel die die viel Kleie beinhalten, wie z.B. Vollkornbrot und -Reis, enthalten weniger Kalorien pro Gramm als raffinierte Produkte aus weißem Mehl. Deshalb darf man auch mehr davon essen.
- Ballaststoffreiche Lebensmittel müssen vor dem Schlucken länger gekaut werden. Das heißt sie nehmen mehr Flüssigkeit vom Speichel oder Getrunkenen auf. Die Kleie quillt daraufhin auf und führt zu einem Sättigungsgefühl im Magen. Sie essen also weniger aber fühlen sich trotzdem satt.
- Zu guter Letzt reduziert Kleie, dank ihrer Viskosität und des Volumens, das sie im Verdauungsweg besetzt, die Aufnahme von Zucker im Körper (besser gesagt, sie verlangsamt die Zuckeraufnahme). So genannte „schnelle“ Zucker, die schneller im Blut gelangen, werden zu „langsamen“ Zuckern umgebaut, wobei die Insulinnachfrage und das Zuckerverlangen verringert werden. Des Weiteren füllt Kleie nicht nur ihren Magen, sie senkt auch die Kalorienaufnahme während der Mahlzeit.
Herstellung der Dukan®Diät Bio-Weizenkleie

Die Bio-Weizenkleie, die auf unserem Online-Shop angeboten wird, stammt geradewegs aus wunderschönen Naturreservaten in Norden von Helsinki. Warum Finnland?
Der finnische Staat ist seit Jahren bemüht, die Gesundheit seines Volkes zu verbessern und die Anzahl an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu verringern. Kalte und harte Winter erschwerten die Lebensbedingungen und machten die Finnen zu ressourcevollen, pragmatischen und cleveren Agrarwirten: Sie passten ihre Landwirtschaft an ihre Umgebung optimal an.
Auf diesem ausgedehnten und wenig-bevölkerten Land, sind Erde, Luft und Wasser sauber und klar. 70% der Landesoberfläche besteht aus Ur-Wäldern und die finnische Landwirtschaft wird durch die kurze Pflanzenwachstumszeit beeinflusst. Im Sommer schaffen die langen Sommertage und Tageslichtzeiten ein ausgeglichenes Klima, das ideal für ein schnelles Wachstum des Getreides ist.
In Finnland wird folgendes Getreide angebaut: Gerste, Hafer, Weizen und Roggen. Getreideanbauer bewirtschaften durchschnittlich 31,7 Hektar Ackerland. Die finnische Landwirtschaft besteht hauptsächlich aus Familienbetrieben und 90% der bäuerlichen Betriebe sind Privatbesitz.

- Finnische Qualität :
Die finnische Nahrungsproduktion liefert beste Qualitäts-Lebensmittel. Ihre Anbaumethoden garantieren systematisch Qualität, Vertrauen und einen hervorragenden Geschmack. Ihre Ernte wird von keinen dritten bearbeitet, was bedeutet, dass unser Getreide direkt vom Feld auf ihrem Teller landet.
Das nördliche Klima bietet auch den Vorteil einer deutlich verminderten Schädlingsanzahl. Somit wird auch die Verwendung von Pestiziden stark eingeschränkt.

- Die Umwelt :
Umweltschutz ist den Finnen äußerst wichtig. 7% der finnischen Landwirtschaft ist aus biologischem Anbau. In Finnland werden keine GVOs (Gentechnisch veränderte Organismen) angebaut.
Das Bio-Getreide der finnischen Familien-Agrarbetrieben enthalten das Label „Biologischer Anbau“: ein Zertifikat des finnischen Bundesamts für Lebensmittelsicherheit, das die Verwendung von Pestiziden garantiert ausschließt.
Jede Farm ist mit einem Heiztrockner ausgestattet oder hat zumindest nach der Ernte einen direkten Zugang zu einer Trockenmaschine. Diese Maßregel beseitigt das Vorkommen von Pilzgiften größtenteils, wenn nicht sogar vollständig.
Unser Hersteller beteiligt sich intensiv an der Ausbildung von Jungbauern, in dem er technische Seminare zugunsten der Qualitätslandwirtschaft veranstaltet.
Des Weiteren garantiert unser Hersteller die Rückverfolgbarkeit seiner Produkte, die von Bauervereinen stammen und somit komplett nachverfolgt werden können.
Indem wir einen finnischen Hersteller ausgesucht haben, garantieren wir unseren Kunden einen natürlich gesunden Weizen mit außerordentlich hoher Qualität. Unsere Bemühung um Produktqualität lässt sich im kompletten Produktionsvorgang wiederfinden: Vom Familienlandwirtbetrieb, über der Herstellungsfabrik, bis zum Endverbraucher.
Quellen :
http://www.ikonet.com/fr/ledictionnairevisuel/regne-vegetal/cereales/ble.php
http://www.bioweight.com/fibres.html
http://www.fermes-ouvertes.fnsea.fr/plantes/ble.htm
http://www.duretz.net/technologie_boulangere/les-matieres-premieres/le-ble/